Goldener Weg
O Herrliche Begierde, tiefe Lust!
Ich möchte mich in Deinem Griff verlieren,
Wie oft ich schon gestorben bin
Bei Dir sein, auch unbewusst -
Auf meinem Weg, der nicht mehr meiner ist:
Und friedlich sehnen, leidenschaftlich lieben...
O Lebenslanger Tod!
Wir schauen an wie ferne Sterne sich vereinen,
Wie oft ich schon gefunden bin,
Neue Wege bauen
Und in der Nacht vergangen -
In dem weiten Universum
Wo die Zeiten golden sind.
Wie oft ich neue Wege sah!
Doch hier nicht mehr, ich lebte da: -
Wie groß war mein Verlangen! Maria Gerdina Campmans, 12-04-‘15

Ich war ein Kind -
Wie oft die Welt ein fremdes Universum war:
Der Tod war echt, er hat gelebt
In meinen Träumen:
Zwischen Staub und Glas rief er mich an
Als ich die irre Wege übersah -
Und nur in Deinen Armen hieß.
O Wärst Du nah!
Die Nächte sind wie dunkle Räume hier.
Wie oft hab’ ich geglaubt,
Wir könnten Welten bauen
Nur für uns allein...
Wir gehen fort aus diese Steinzeit!
Und wir fallen - voll Vertrauen,
Auf den gold’nen Weg...
Wie oft hab’ ich gedacht
Dass wir ein magisch’s Kunstwerk waren
Das allein für uns verständlich ist.
Ich könnte endlos nach dem blauen Wege schauen
Wo wir uns begehren, unvergänglich sind.
Und goldene Hände würden Dich verehren...